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Was steht im Energieausweis? im Bedarfsausweis: CO2 Emmission, Endenergie- und Primärenergiebedarf im Verbrauchsausweis: nur der Primärenergieverbrauch
Energiebedarf? Der Endenergiebedarf gibt die nach technischen Regeln berechnete, vom konkreten Gebäude jährlich benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung an.
Primärbedarf? Der Primärenergiebedarf bildet die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes ab. Er berücksichtigt neben der Endenergie auch die sogenannte „Vorkette“ (Erkundung, Gewinnung, Verteilung, Umwandlung) der jeweils eingesetzten Energieträger (z.B. Heizöl, Gas, Strom, erneuerbare Energien). Je niedriger der Wert für den Primärenergiebedarf, desto besser die Gesamt-energieeffizienz des Gebäudes.
Wer profitiert vom Energieausweis? Hiervon profitieren Eigentümer, Käufer und Mieter alle gleichermaßen bei der Vermarktung von Immobilien ebenso wie bei Kauf- und Mietentscheidungen.
Was kann man dem Energieausweis entnehmen? Mieter und Verbraucher können im Energieausweis ablesen, ob sie mit „hohen“ oder „niedrigen“ Energiekosten rechnen müssen. Dies ist eine Entscheidungshilfe bei der Wohnungs- oder Haussuche und ermöglicht den Vergleich verschiedener Objekte bundesweit.
Wie profitieren Vermieter oder Verkäufer vom Energieausweis? Vermieter oder Verkäufer haben mit dem Energieausweis ein zusätzliches Marketinginstrument. Mit steigenden Nebenkostenbelastungen wird in Zukunft „Energieeffizienz“ zum eigenen Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt.
Was hat der Eigentümer vom Energieausweis? Für Eigentümer, die sich über die energetische Qualität Ihrer Immobilie informieren wollen, stellt der Energieausweis eine wichtige Erstinformation dar.
Was haben Wohnungsbaugesellschaften vom Energieausweis? Wohnungsbaugesellschaften können ihren Bestand energetisch „durchleuchten“ und erhalten so wichtige Entscheidungskriterien für die Instandsetzungs- und Modernisierungsplanung sowie den Verkauf von Objekten.
Welche Gründe gibt es für den Energieausweis? Die Umwelt profitiert. Mehr Transparenz im Gebäudebereich hilft langfristig Energie zu sparen. Das eingesparte CO2 vermindert außerdem den Treibhauseffekt.
Nichtwohngebäude? Für Nichtwohngebäude wurde mit der EnEV 2007 ein hoch komplexes Berechnungsverfahren (DIN 18599) eingeführt, welches neben Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung jetzt auch Beleuchtung und Kühlung – unter standardisierten Nutzungsszenarien – mit berücksichtigt.
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